May 24
EU-Finanzen saniert - EU-Kartellverfahren gegen Microsoft auf …
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- - - EU saniert - - Weitere Zuschüsse für Kartoffelbauern und
Kohlekumpel gesichert - -
Nach der gestrigen Bekanntgabe des Urteils im Kartellverfahren gegen
den US-Softwareriesen Microsoft hat die Fachwelt zunächst mit
Verwundern auf die Höhe des Strafmasses von 3,1 mrd. US-$ (nahe am
Maximalsatz von 10% des Jahreskonzernumsatzes) reagiert.
Bill Gates, der Seniorchef des Konzerns, hatte zunächst verschnupft
auf die Entscheidung reagiert und kaum verklausuliert angedroht, man
werde in Washington alle Hebel in Bewegung setzen, daß dieser, so
Gates wörtlich, “Akt von Wirtschaftsterrorismus” mit harten Bandagen
zurückgeschlagen werde.
Er kündigte den sofortigen Stop aller Warenauslieferungen seines
Unternehmens in die EU an.
Am Abend gab der EU-Kommissar für Landwirtschaft und Bergbau bekannt,
die zusätzlichen Mittel werden zum Großteil zur wiederherstellung der
Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Schlüsselwirtschaftszweige
“Landwirtschaft” und “Kohlebergbau” aufgewandt, woraufhin in mehreren
europäischen Städten spontane Freudenkundgebungen bekannt wurden.
Die ausgelassenen Partys führten zur endgültigen Verbrüderung von Old
und New Economy, als bleiche Nerds Seite an Seite mit stämmigen
Kohlekumpels durch die Städte tanzten.
Als die Stadtverwaltung München sich mit der Bemerkung in die Debatte
einmischte, man werde allen interessierten Kommunen gerne bei der
Umstellung auf freie Software behilflich sein, ließ Microsoft durch
seinen Sprecher verkünden, es habe sich bei Gates Äusserung nur um
eine persönliche Meinung gehandelt und man werde natürlich die
“fellow friends” in Europa gerne weiter abzo, äh, mit hochwertigen
Produkten versorgen.
Und dann war Aschermittwoch.
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